HomeNewsProgrammFestivalTicketsStatusArchiv



 »» News »» Workshop »» Ausschreibung »» Presse

Workshops

Wie auch im letzten Jahr bietet das diesjährige Festival wieder ein Workshopprogramm mit drei Schwerpunkten für Interessierte an. Erfahrungen mit Theaterarbeit sind hilfreich, aber keine Vorbedingung für die Teilnahme.



- - - - - - - - - - - - -
+++++
- - - - - - - - - - - - -
Preise: 50,- € / erm. 35,- €
Anmeldung: 0331 / 71 91 39
- - - - - - - - - - - - -
WS 1: Fr., 26.10. 16-18 Uhr; Sa., 27.10. & So., 28.10. 11-15 Uhr
Maske und Körper – Workshop Maskentheater
Mit Nelson Leon und Daisy Watkiss vom „Wandertheater Ton und Kirschen“ (Glindow/Deutschland)

Die Maske begrenzt und befreit gleichermaßen. Der Workshop untersucht ihre Möglichkeiten des Verbergens und Verhüllens und zeigt, wie mit ihrer Hilfe die Spontaneität und die Ausdruckskraft des Schauspielers entfesselt werden kann. Die gestischen Möglichkeiten der Maske, ob subtil oder grotesk, erfordern zugleich auch ein körperliches Herangehen an die Figurenentwicklung, das sich durch Klarheit der Bewegung und Präzision des Ausdrucks auszeichnet. Folglich tritt auch das wechselvolle Zusammenspiel von Körper und Maske in den Mittelpunkt des Workshops. Masken werden den Teilnehmern zur Verfügung gestellt.

Nelson, studierte Theater und Bildhauerei in Kolumbien und Maskenbau an der Commedia de´ll Arte Akademie in Italien. Bevor er 1997 Mitglied beim Wandertheater „Ton und Kirschen“ wurde, war er viele Jahre als Schauspieler in Kolumbien tätig. Er fertigt für andere Gruppen Masken und Marionetten und gibt weltweit Theater- und Maskenworkshops.
Daisy, wurde quasi in das „Footsbarn Travelling Theatre“ hinein geboren, da die Eltern dort Schauspieler waren. Seit 1994 ist sie Mitglied von „Ton und Kirschen“ und zuständig für den Bau der Bühnenbilder, Requisiten und Lichtdesign.

- - - - - - - - - - - - -
Ort: T-Werk, Schiffbauergasse 4E,
14467 Potsdam
- - - - - - - - - - - - -


WS 2: Fr., 26.10. 18-20 Uhr; Sa., 27.10. & So., 28.10. 15-19 Uhr
Vom Objekt zur lebendigen Figur – Objekttheaterworkshop
Mit Alexei Leliavski von der „New Stage Company“ (Minsk/Weißrussland)

Basis ist ein selbst gewählter, kurzer Text (Märchen, Novelle etc.) und entsprechendes Bühnenmaterial (Objekte o.ä.), das mit dem gewählten Text assoziiert wurde und jeder Teilnehmer mitbringt. Nach der Analyse der Geschichte und der Figuren/Charaktere und ihrer Funktion in der Geschichte sowie deren Interpretation wird die Geschichte als Szenenfolge entworfen und ihre materielle Umsetzung mittels der vorhandenen Bühnen- und Raumobjekte realisiert. Der Schwerpunkt liegt dabei vor allem auf der materiellen Umsetzung von Emotionen sowie auf der Kombination von Raum, Objekten, Bewegung, Geräuschen/Sound/ Musik und Text.

Alexei Leliavski studierte Puppenspiel am Staatlichen Institut für Theater, Musik und Film Leningrad, Philologie an der Staatlichen Universität Minsk und Regie an der Kunstakademie Minsk. Er war Regisseur am Staatlichen Puppentheater in Minsk, ist seit 1998 dessen künstlerischer Leiter und zudem Professor für Puppenspiel und Regie an besagter Kunstakademie. Er arbeitete mit Theatern in Weißrussland, Deutschland, Litauen, den Niederlanden, Polen, Russland, Slowenien und inszenierte mehr als 60 Stücke für Kinder und Erwachsene.




- - - - - - - - - - - - -
Ort: T-Werk, Schiffbauergasse 4E,
14467 Potsdam
- - - - - - - - - - - - -


WS 3: Mi., 31.10. 10-18 Uhr
Autobiographisches Theater – Schauspielworkshop
Mit Marcel Cremer von „Agora“ (St. Vith/Belgien)

Der größte Reichtum eines Spielers, eines jeden Menschen ist seine Biographie. Die Arbeit mit dieser Biographie spielt in diesem Workshop eine zentralere Rolle als das Herausbilden von Handwerklichkeiten. Da in jedem Menschen tausende Geschichten stecken und alle Figuren der Weltliteratur in jedem einzelnen vorhanden sind, baut die Methode des Autobiographischen Theaters darauf, diese Geschichten in sich selbst zu entdecken, Brücken in die persönliche Vergangenheit zu bauen und die Geschichten ins Jetzt zu transportieren. Die Findung der Figur in sich selbst ist Teil 1, ihre Kommunikation mit dem Zuschauer Teil 2 des Prozesses.

Der Regisseur und Autor
Marcel Cremer, geboren 1955, gründete 1979 in St. Vith die „Agora“, das Theater der deutschsprachigen Gemeinschaft Belgien. Die Inszenierungen tragen die Spuren der wechselvollen Geschichte dieser Region und zeigen die Suche nach Identität. Sie richten sich an Kinder und Erwachsene, wurden in mehr als 30 Ländern dieser Erde gezeigt, erhielten zahlreiche Preise oder aber erzeugten den Widerstand der Staatsgewalt bis hin zum öffentlichen Verbot.




- - - - - - - - - - - - -
Ort: T-Werk, Schiffbauergasse 4E,
14467 Potsdam
- - - - - - - - - - - - -

 



Impressum