HomeNewsProgrammFestivalTicketsStatusArchiv



 »» News »» Ausschreibung »» Presse 2007 »» Artikel
- - - - - - - - - - - - -
Dialog und Konfrontation

Unidram ist kein Festival für Studententheater. Der Name klingt zwar danach, das Programm ist aber gespickt mit hochwertigen Gruppen der europäischen Freien Szene. Seit vielen Jahren schon. Und nicht wenige Künstler gastierten zuerst in Potsdam, die später von Berliner Veranstaltern stolz als Neuentdeckung präsentiert wurden. Die englische Performance-Truppe Forced Entertainment etwa. Oder das absurd surreale Theater der russischen Formation namens Akhe.

Unidram hat sich über die Jahre als eine Plattform für experimentelles, zu entdeckendes Theater entwickelt. Die 15 eingeladenen Inszenierungen ergeben dabei auch dieses Jahr wieder eine Vielfalt, die sich weder unter ein Motto noch in eine ästhetische Linie pressen lässt. Widersprüche, Spannungen sind gewollt - und machen das Festival aus. Gesucht wird der Dialog über die geografischen und ästhetischen Grenzen hinweg. Eröffnet wird Unidram mit einem Abend, der den Titel „Keskusteluja – Why don't you call me …” trägt, eine Performance der beiden Finnen Ville Walo und Kalle Hakkarainen: der eine Vertreter moderner Jonglage, der andere Trickerfinder und Videokünstler.

Höhepunkt der zehn Festivaltage sind die „Lange Nacht der Experimente” (am 30.10.), der Auftritt von Akhe mit „Faust3. 2360 Words” (am 2.11.) und Chang Nai Wens Inszenierung des Sarah Kane-Stücks „4.48 Psychose” (am 1.11.). Abgesehen von den Überraschungen, die das Programm sowieso beinhaltet.

- - - - - - - - - - - - -



- - - - - - - - - - - - -
„Zitty“, 24.10.2007
- - - - - - - - - - - - -