Freude

Joshua Monten

Schweiz
Tanztheater, 65 Min, nonverbal

Schläge und Hiebe aller Art. Knochen knacken, Zähne fliegen. Ist diese monströse Prügelei noch die perfekte Illusion oder doch schon absichtliche körperliche Gewalt? „Freude“ ist eine choreographische Annäherung an die Techniken des stilisierten Bühnenkampfes. Filigrane Sequenzen lustvoller Gewalt werden fernab aller Verhältnismäßigkeit dekonstruiert und im Dialog mit klassischer Musik bis zur Entfesselung gesteigert. „Freude“ ist jedoch nicht die Verherrlichung von Gewalt. Die Inszenierung zielt vielmehr auf die Frage ab, welchen Nutzen Gewalt hat. Und woher es kommt, dass Anderen zugefügtes körperliches Unheil nicht selten mit einem wohligen Schauder und uneingestandener Schadenfreude betrachtet wird.


Joshua Monten war Tänzer im Berner Ballett, am Stadttheater Heidelberg, Gasttänzer am Theater Freiburg und Staatstheater Nürnberg. Er arbeitete mit Choreographen wie Stijn Celis, Hofesh Shechter, Juha Marsalo, Doug Varone, Irina Pauls, Konstantinos Rigos und Tino Sehgal zusammen. Seit 2008 ist er freischaffender Tänzer und Choreograph und gründete 2012 sein eigenes Tanzensemble, dessen Stücke u.a. in der Schweiz, Deutschland, Österreich, Italien, Brasilien, USA und Singapur gezeigt wurden.

Choreografie: Joshua Monten · Darsteller: Vittorio “Ebola” Bertolli, Francesca “The Enforcer” Imoda, Konstantinos “Rattlesnake” Kranidiotis, Jack “Knife” Wignall, TingAn “Black Star” Ying · Lichtkonzept: Jonas Bühler · Technik: Luz González · Foto: Jonas Kambli

Mit freundlicher Unterstützung des Waschhaus Potsdam
Gefördert von Pro Helvetia, Schweizer Kulturstiftung
Unterstützt von SWISSLOS / Kultur Kanton Bern, Kultur Stadt Bern, Burgergemeinde Bern, Stadt St. Gallen, Migros Kulturprozent, Ernst Göhner Stiftung, Stanley Thomas Johnson Stiftung, Jubiläumsstiftung der Schweizerischen Mobiliar Genossenschaft, SIS – Schweizerische Interpretenstiftung, Societé Suisse des Auteurs



2018


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