(Myopia)

Djalma Primordial Science

St. Chamond/Frankreich, Frankfurt am Main/Deutschland
Performance

Gruppe

„Djalma Primordial Science“ wurde vor acht Jahren von der Butoh-Tänzerin Ephia und dem Klangkünstler und Gitarristen Jeff Gburek gegründet, um die Verbindung von Tanz, Performance und live-elektroakustischer Musik zu erforschen.
Nach dem Abschluss einer Tanzausbildung an der Columbia University in New York arbeitete Ephia u.a. bei Anzu Furukawa, Kazuo & Yoshito Ohno und Akira Kasai. Ihrem Interesse für Ritualtanz folgend reiste sie nach Ghana, Java und Bali, um dort bei berühmten Tanzlehrern zu studieren. Im Laufe ihrer Zusammenarbeit mit dem Musiker Jeff Gburek entwickelte sie ein besonderes Interesse an einer physischen Präsenz, die sich aus Instabilität, Schwäche und Verletzbarkeit des Körpers ableitet. Neben ihrer Arbeit auf der Bühne bietet Ephia regelmäßig Workshops für Schauspieler, Tänzer und Therapeuten an (u.a. in Kopenhagen, Berlin, Amsterdam, New York City, San Francisco, Washington, Santa Fe, Chicago, New Orleans und in der Wüste von New Mexico).
Jeff Gburek ist Klangkünstler. Er verwendet Techniken für präparierte und traditionelle Gitarre, sowie Signalverarbeitung und Aufnahmen aus der Klangumwelt, um eine improvisatorisch–kompositorische Musik zu erzeugen, die die Prozesse der Musique concrète aufgreift und mit den Grenzen zwischen musikalischer Form und purem Klang spielt.

„Teile des Körpers, die endlich Wiederbelebung und Bewegung erfahren, sterben kurz darauf, vor den Augen des Publikums, wieder ab. Eine Biologie im Kreuzfeuer von Nervenleiden, Elektroschock und Krebs.“ Lucid-zoom.de

Stück
Myopia (griech.), die Kurzsichtigkeit. Ein Klassenzimmer als Erinnerungsraum eines fast blinden Mädchens am Rande der Pubertät; im Ungleichgewicht mit sich selbst, zwiegespalten. Ein Körper, der sich der Konformität verweigert, ein anderer Körper, der danach sucht. Fieberhafte, insektenähnliche Bewegungen. Inspiriert von Tadeusz Kantors „Toter Klasse“ zeigt (Myopia)©˜ extreme Turbulenzen und Metamorphosen des Körpers, der sich im Zwischenraum von Stigma und Individualität bewegt.

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Regie: Djalma Primordial Science
Darsteller: Ephia, Ana Karen Suarez
Live-Musik: Jeff Gburek

Wann: Mo., 30. Oktober 2006, 20:00 Uhr
Wo: T-Werk, Schiffbauergasse 4E
Dauer: 50 min.

2006


(Myopia)
Djalma Primordial Science – St. Chamond/Frankreich, Frankfurt am Main/Deutschland
aBlaze
Divadlo Kvelb – Ceské Budejovice/Tschechien
Daniil Charms Project
Theatre La Pushkin & Theatre Metanoia – Dresden, Szeged/Deutschland, Ungarn
Das ODIN-Prinzip
TheaterFusion Berlin/Theater Paradox – Berlin, Stuttgart/Deutschland
Delirium
PLASMA-Projekt 6 – Zürich/Schweiz
Double
Ismael Ivo & Theaterlabor – Bielefeld/Deutschland, Brasilien
Dracula
Papiertheater INVISIUS – Berlin/Deutschland
Exodus in Case of Panic
LOSS – Laboratory Operating Sensitive Systems – Turin/Italien
Floptwitterer
Bladder Circus Company – Budapest/Ungarn
Fragile
Krepsko – Prag/Tschechien
Kosmos
T-Werk / Ensemble ALTA MUSICA – Potsdam/Deutschland
Legende vom MANIFEST der Kommunistischen Partei oder Marx meets Mensch
Theater des Lachens – Berlin/Deutschland
The Smallest Woman on Earth
Krepsko – Prag/Tschechien
Waiting Room
Farm in the Cave – Prag, Tschechien
ZOON. EIN PNEUMATISCHER ABGESANG MIT PIXELN
Babelfish – Berlin/Deutschland
Eröffnungskonzert
Matthias Opitz-Trio – Potsdam/Deutschland
Konzert
Zhetva – Potsdam/Deutschland
Konzert
Montagsorchester – Potsdam, Deutschland

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